Was lebt eigentlich in unserem See? Diese Frage hat uns Sara im Rahmen eines Bioseminars gestellt. Sie untersucht in ihrer Masterarbeit an der Uni Wuppertal, wie man solche Veranstaltungen am besten gestalten sollte, damit bei den Teilnehmer/innen auch etwas „hängenbleibt“.
Klar, die Karpfen erkennt man leicht und auch der Hecht ist uns gut bekannt.
Etwas schwieriger wird es dann schon mit dem ganzen Grünzeug, wenn wir Ähriges Tausendblatt, Durchwachsenes Laichkraut, Südlichen Wasserschlauch oder die Gewöhnliche Armleuteralge auseinanderhalten sollen. Und da haben wir über das ganze Mikrogetier im See noch gar nicht gesprochen. Für die Kenner/innen unter Euch, wir haben unter anderem gefunden: Gemeine Schnauzenschnecke (Bithynia tentaculata), Flache Federkiemenschnecke (Valvata cristata), Dreikantmuschel (Dreissena polymorpha), Körbchenmuschel (Corbicula fluminea), Hufeisen-Azurjungfer usw. ….
Jedenfalls hatten wir einen spannenden und unterhaltsamen Nachmittag, haben jeden Menge Proben gesammelt, die Wasserqualität im See untersucht und nebenbei total viel gelernt. Unter anderem haben wir herausgefunden, dass unser See derzeit sehr gesund ist. Sara würde das einen mesotrophen Zustand nennen und ist damit sehr zufrieden.
Dankeschön Sara für den tollen Tag!







